Universitäten und Hochschulen stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn sie ein effizientes Schwachstellenmanagement etablieren wollen. Diese ergeben sich vor allem aus zwei strukturellen Eigenschaften: der stark heterogenen IT-Infrastruktur und der dezentralen Organisationsform der Institutionen.
Für ein Schwachstellenmanagement bedeutet dies, dass es nicht ausreicht, Schwachstellen lediglich zu scannen und zu berichten. Die eigentliche Arbeit beginnt erst nach Vorliegen eines Schwachstellenberichts: Zunächst müssen die verantwortlichen Ansprechpartner für die betroffenen Hosts identifiziert werden. Anschließend sind die Reports mit den Findings an die richtigen Stellen zu verteilen. Danach muss nachvollzogen werden, welche Schwachstellen tatsächlich behoben wurden, welche noch offen sind und wo gegebenenfalls noch Handlungsbedarf besteht. Dieser organisatorische und kommunikative Aufwand ist gerade in großen, dezentralen Einrichtungen erheblich und lässt sich mit klassischen Schwachstellenscannern allein nicht bewältigen.
Vor diesem Hintergrund entwickelt das Kernteam ein ergänzendes Tooling zum Schwachstellenmanagement, das gezielt zwei wesentliche Bedarfe akademischer Institutionen adressiert: Erstens bietet das Tool einen vergleichenden, diachronen Überblick über bisher bearbeitete Schwachstellenreports (Dashboard). Dadurch wird sichtbar, wie sich der Schwachstellenstatus über die Zeit entwickelt, welche Findings bereits adressiert wurden und wo strukturelle Probleme bestehen. Dieser Überblick erleichtert nicht nur die operative Arbeit, sondern insbesondere auch das Reporting an die Leitungsebene, da Fortschritte und Handlungsbedarfe nachvollziehbar dargestellt werden können. Zweitens stellt das Tool einen Verteilserver bereit, der Ansprechpartnerinformationen bündelt und Schwachstellenreports zielgerichtet an die jeweils verantwortlichen Personen für Hosts verteilt. Dabei wird automatisiert überprüft, welche Reports bereits abgeholt wurden und wo noch keine Reaktion erfolgt ist. Diese Funktion reduziert manuelle Abstimmungsprozesse deutlich und schafft Transparenz im Bearbeitungsstatus. Durch diese zusätzliche Automatisierung wird der Schwachstellenmanagement-Prozess spürbar entlastet. Insbesondere große und stark dezentral organisierte Hochschulen profitieren von den damit verbundenen Effizienzgewinnen, da organisatorische Reibungsverluste reduziert und Sicherheitsmaßnahmen nachhaltiger umgesetzt werden können.
Um bei diesen organisatorischen und analytischen Aufgaben zu unterstützen, bieten wir eine eigen-entwickelte Schwachstellenmanagement-Plattform: bwInfoSec VulnerabilityHub. Die Lösung kann on-premise gehosted werden und ist in wenigen Schritten einzurichten. So verlassen die Berichte nicht Ihre interne Infrastruktur.
Wir bieten:
Eine Open-source Lösung zum Schwachstellenmanagement und zur Analyse:
- Verwaltung der technisch Verantowrtlichen für Systeme und Netzbereiche
- Automatisierter Benachrichtigungder Verantwortlichen per Mail
- Sichere Online-Platform zur Ablage und Abholung der Berichte
- Automatisierte Analysen der Schwachstellenberichte
- Dashboard-Aufbereitung für Management und Analyse
Individuelle Beratung im Bereich Schwachstellenmanagement
Bei Interesse an diesem Angebot kontaktieren Sie uns gerne!