Interne Audits sind zentrale Elemente zur Pflege eines ISMS, sie dienen dazu:
- Die Wirksamkeit bestehender Maßnahmen zu prüfen,
- Die Konformität mit Normanforderungen sicherzustellen (bspw. mit dem BSI IT-Grundschutz oder der ISO/IEC 27001),
- Schwachstellen zu erkennen,
- Verbesserungspotenziale aufzudecken und
- Management-Transparenz zu schaffen.
Interne Audits sind damit wichtige Instrumente zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des ISMS. Das Kernteam bietet die Durchführung interner Audits von der Planung bis zum Abschlussbericht an. Die Durchführung umfasst dabei in der Regel folgende Schritte: Zunächst werden Auditumfang und -ziele sowie Auditkriterien (z. B. Richtlinien, Normanforderungen) festgelegt. Auf dieser Grundlage erstellt das Kernteam einen Auditplan. Im eigentlichen Auditprozess werden dann die entsprechenden Dokumente geprüft. Anschließend werden vor Ort Interviews mit Mitarbeitenden geführt, um Nachweise für die Wirksamkeit des ISMS zu sammeln. Diese Nachweise, als Abbildungen des IST-Zustands, werden strukturiert mit den Normanforderungen verglichen, um Nonkonformitäten und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Auf dieser Grundlage wird ein abschließender Bericht verfasst und der Institution zur Verfügung gestellt.
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